Mrs. Affery gibt ein bedingtes Verſprechen ꝛc. 17
Bischen feſter zu faſſen ſo würde ich es nicht für unartig halten.“
Als Mitſpielender in dieſer lächerlichen Rolle, die ſo ſchlecht zu ſeinem ſorgenvollen Gemüth paßte, ſtieg Clennam in das Erdgeſchoß des Hauſes hinunter, wobei er fand, daß überall, wo es dunkler wurde als anderswo, Flora ſchwerer und überall, wo das Haus hell war, ihm zu einer leichten Laſt ward. Aus den unheimlichen Küchenregionen zurückkehrend, die ſo öde waren, als man ſich nur denken konnte, ging Mrs. Affery mit dem Licht in das ehemalige Zimmer des Vaters und dann in das alte Speiſezimmer; immer ſchritt ſie vor⸗ an wie ein Phantom, das ſich nicht einholen läßt, und kehrte ſich weder um, noch antwortete ſie, wenn er flüſterte„Affery! ich muß mit Ihnen ſprechen!“
Im Speiſezimmer fühlte Flora ein ſentimentales Ver⸗ langen, ſich den gefürchteten Alkoven anzuſehen, der Arthur in den Tagen ſeiner Kindheit ſo oft in Gewahrſam genom⸗ men hatte— wahrſcheinlich weil er als ein ſehr dunkler Al⸗ koven ein vortrefflicher Ort war, um darin ſchwer zu werden. Der Verzweiflung nahe, hatte Arthur die Thür geöffnet, als man ein Klopfen an der Straßenpforte hörte.
Mit einem unterdrückten Aufſchrei warf Mrs. Affery die Schürze über den Kopf.
„Was? Du brauchſt noch eine Doſis!“ ſagte Mr. Flint⸗ winch.„Du ſollſt ſie bekommen, mein Frauchen, Du ſollſt eine gute Doſis bekommen! O! Du ſolſt a prächtige, Du ſollſt eine ſtarke Doſis haben!“
Klein Dorrit. IX. 2
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