Teil eines Werkes 
9. Th. (1857)
Entstehung
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Dreiundzwanzigſtes Kapitel.

lange Zeit her war, daß Mutter und Sohn, ohne eine dritte Perſon als Zeugen zu haben, mit einander geſprochen, war es eine ſehr gewöhnliche Sache für Leute, welche Mrs. Clen⸗ nam beſuchten, mit einem Worte der Entſchuldigung wegen der Unterbrechung gefragt zu werden, ob ſie in Geſchäftsſachen zu ſprechen ſei und dann auf ihre bejahende Antwort zu ſehen, G wie ſie an das vorhin beſchriebene Pult gerollt wurde. Als daher dies jetzt geſchah und Arthur, nachdem er die Gäſte um Entſchuldigung gebeten, ſie an das Pult gefahren und ſich auf den Stuhl geſetzt hatte, fing Mrs. Finching nur lauter und ſchneller zu ſprechen an, um zart anzudeu⸗ ten, daß ſie nichts hören könnte und Mr. Casby glättete in ſeligem Seelenfrieden ſeine weißen Locken. 4 Mutter, ich habe heute Etwas gehört, wovon, wie ich

überzeugt bin, Sie noch nichts wiſſen und was Sie meiner Anſicht nach wiſſen ſollten. Es bezieht ſich auf die Vergan⸗ genheit des Menſchen, den ich hier ſah.

VIch weiß nichts von der Vergangenheit des Menſchen,

den Du hier geſehen haſt, Arthur.

Sie ſprach laut. Er hatte mit gedämpfter Stimme ge⸗ b redet; aber ſie wies dieſes Entgegenkommen des Vertrauens zurück, wie ſie jedes andere zurückwies, und ſprach in ihrem gewöhnlichen Tone und ihrer gewöhnlichen herriſchen Stimme. 2

Ich habe es nicht durch Zwiſchenträger erfahren; ich habe aus unmittelbaren Quellen geſchöpft.

Sie fragte ihn ganzwie vorhin, ob er gekommen ſei, ihr das Gehörte mitzutheilen?