Dreiundzwanzigſtes Kapitel.
Backen kratzte.„Aber ich will Ihnen ſagen, was ich ſehe, Ar⸗ thur,“ ſagte er mit einem Blick zu den Fenſtern hinauf;„ich ſehe den Schein vom Kaminfeuer und vom Licht im Zimmer Ihrer Mutter!,
„Und was hat dies damit zu thun?“
„Hm, Sir, ich leſe daraus,“ ſagte Mr. Flintwinch und trat dicht an ihn heran,„daß wenn es rathſam iſt(wie das Sprichwort ſagt), ſchlafende Hunde in Ruhe zu laſſen, es vielleicht ebenſo rathſam iſt, vermißte Hunde in Ruhe zu laſſen. Laſſen Sie ſie nur ruhig. Sie finden ſich meiſtens früh genug ein.“
Mr. Flintwinch drehte ſich kurz um, als er dieſe Bemer⸗ kung gemacht hatte und trat in die dunkle Vorhalle. Clennam blieb dort ſtehen und folgte ihm mit den Augen, wie er zwei oder drei Mal vergeblich verſuchte, mit einem Streichhölzchen in dem Stübchen nebenan Licht zu bekommen, und, als es ihm endlich gelungen, die trübe Wandlampe anbrannte. Die ganze Zeit über beſchäftigte ſich Clenmam mit den Wahr⸗ ſcheinlichkeiten— mehr als ob ſie ihm von einer unſichtbaren Hand gezeigt würden, denn als ob er ſie ſelbſt heraufbe⸗ ſchworen hätte,— mit welchen Mr. Flintwinch ſelbſt die ſchwarze That hätte thun und ihre Spuren verwiſchen können.
„Nun Sir, wird's gefällig ſein, hinaufzugehen?“ ſagte Jeremiah etwas gereizt.
„Meine Mutter iſt doch wol allein?“
„Nicht allein,“ ſagte Mr. Flintwinch.„Mr. Casby und ſeine Tochter ſind bei ihr. Sie kamen, während ich meine
——


