Teil eines Werkes 
8. Th. (1857)
Entstehung
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In London. 33

Fanny mußte glücklich ſein. Kein Wünſchen mehr, lieber todt zu ſein. 3

Der Courier hatte Mr. Dorrits Plan, in dem Hauſe eines Freundes abzuſteigen, nicht gebilligt und vorgezogen, ihn nach einem Hotel in Brookſtreet, Grosvenorſquare zu bringen. Mr. Merdle befahl, morgen zu früher Stunde an⸗ ſpannen zu laſſen, damit er unmittelbar nach dem Frühſtück ſeine Aufwartung machen könne.

Glänzend war der Wagen, wohlgenährt das Geſpann, ſchimmernd das Geſchirr, prunkend und dauerhaft die Livrée. Eine prächtige Equipage, die von ſolidem Reichthum ſprach. Eine Equipage für einen Merdle. Früh ihren Geſchäften nachgehende Leute ſahen ihr nach, wie ſie durch die Straßen rollte, und ſagten mit von Ehrfurcht geſchwängertem Athem, „da fährt er!“

Dort fuhr er, bis Brookſtreet ihm Halt gebot. Dann kam aus ſeinem prunkvollen Gehäuſe der Juwel heraus, nicht glänzend an ſich, ſondern ganz das Gegentheil.

Aufruhr in den Comptoirs des Hotels. Merdle! Der Wirth, obgleich ein Gentleman von großem Stolz, der kaum mit einem Geſpann Vollblutpferden in die Stadt gekommen war, kam ſelbſt heraus, um ihn die Treppe hinauf zu führen. Die Commis und die Dienerſchaft liefen ihm durch Seiten⸗ corridore voraus und warteten wie zufällig in Thüren und Ecken, um ihn vorübergehen zu ſehen. Merdle! O ihr Sonne, Mond und Sterne, der große Mann! Der reiche

Mann, der gewiſſermaßen das neue Teſtament verbeſſert Klein Dorrit. VIII. 3