Teil eines Werkes 
8. Th. (1857)
Entstehung
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Keine gerechte Urſache oder Behinderung, ꝛc. 27

nicht, wenn ſie eine ſo— hm— mit Freude von der rein⸗ ſten Art verbundene Veranlaſſung hat.“

Klein Dorrit freute ſich, ihn bei ſo guter Stimmung zu finden und ihre vom Herzen kommende Freude malte ſich auf ihrem Geſicht.

„Meine Gute,“ fuhr er fort.„Dies iſt ein Tag, der— ha— mit einem guten Beiſpiel vorleuchtet. Mit einem gu⸗ ten Beiſpiel für Dich, meine geliebteſte Tochter.“

Klein Dorrit, etwas außer Faſſung gebracht von dieſen Worten, wußte nicht, was ſie ſagen ſollte, obgleich er inne hielt, als erwarte er von ihr eine Antwort.

„Amy,“ ſing er wieder an,„Deine liebe Schweſter, un⸗ ſere Fanny, hat— ha, hm— eine Ehe geſchloſſen, die vortrefflich geeignet iſt, unſere— ha— Verbindungen aus⸗ zudehnen und unſere ſociale Stellung— hm— zu conſoli⸗ diren. Meine Liebe, ich hoffe, die Zeit wird nicht mehr fern ſein, wo wir auch für Dich— ha— einen paſſenden Ge⸗ mahl finden.“

„O nein! laß mich bei Dir bleiben. Ich bitte Dich, laß mich bei Dir bleiben! Ich verlange weiter Nichts, als bei Dir zu bleiben und über Dich zu wachen!“

„Nein, Amy, Amy,“ ſagte Mr. Dorrit.„Das iſt ſchwach, ſchwach und kindiſch. Du haſt— ha— eine Verpflichtung durch Deine Stellung übernommen. Dieſe iſt, dieſe Stel⸗ lung zu entwickeln und— hm— Dich dieſer Stellung würdig zu machen. Was das über mich wachen betrifft, ſo kann ich— ha— über mich ſelbſt wachen. Oder,“ ſetzte er