18 Fünfzehntes Kapitel.
— ſie ſprach natürlich von Mrs. Merdle—„bleibt hier bis nach Oſtern; ſo daß ich ihr zuvorkomme, wenn ich mich hier trauen laſſe und Edmund nach Hauſe begleite. Das iſt ſchon Etwas. Weiter, Amy. Wenn dieſe Frau einmal fort iſt, wüßte ich nichts Beſonderes gegen Mr. Merdle's Vorſchlag einzuwenden, daß Edmund und ich in das Haus ziehen ſoll⸗ ten— Du weißt, in das Haus, wo Du einmal mit einer Tänzerin hingingſt— bis unſer eigenes Haus eingerichtet iſt. Noch mehr, Amy. Da Vater immer beabſichtigt hat, im Frühjahr ſelbſt nach London zu reiſen, ſo ſiehſt Du, könnten wir nach Florenz gehen, wenn Edmund und ich uns hier trauen ließen, wo wir Papa treffen würden, und dann könnten wir drei zuſammen nach Hauſe reiſen. Mr. Merdle hat Papa eingeladen, in demſelben Hauſe, von dem ich ſprach, ſeine Wohnung zu nehmen, und ich glaube, er wird es thun. Aber er iſt Herr ſeiner Handlungen; und über dieſen Punkt(der durchaus nicht weſentlich iſt), kann ich nicht mit Beſtimmtheit ſprechen.“
Der Unterſchied, daß der Vater Herr ſeiner Handlungen war und Mr. Sparkler nicht dergleichen, ſprach ſich ſehr nach⸗ drücklich in Fanny's Art und Weiſe aus, die Sache darzu⸗ ſtellen. Ihre Schweſter gab jedoch darauf nicht Acht; denn es kämpfte in ihr der Schmerz über die bevorſtehende Tren⸗ nung und ein ſtiller Wunſch, in den Plan, England zu be⸗ ſuchen, mit inbegriffen zu ſein.
„Und ſo iſt es verabredet, liebe Fanny?“ „Verabredet!“ wiederholte Fanny.„Aber wahrhaftig,


