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Keine gerechte Urſache oder Behinderung, ꝛc. 17
Klein Dorrit machte, und vielleicht nicht ohne alle Ur⸗ ſache, ein etwas erſtauntes Geſicht über dieſen bis zur Un⸗ erkennbarkeit feinen Unterſchied.
„Ich bin in keiner Verlegenheit und habe keine Eile,“ rief Fanny aus.„Ich habe keinen Regierungspoſten anzu⸗ treten oder eine Stimme abzugeben. Aber Edmund ſoll das thun. Und Edmund iſt ganz niedergeſchlagen von dem Ge⸗ danken, allein abzureiſen, und ich möchte ihn auch wirklich nicht ſich ſelbſt überlaſſen. Denn, wenn es möglich iſt— und das iſt meiſtens der Fall— einen dummen Streich zu machen, ſo macht er ihn gewiß.“
Während ſie dieſes unparteiiſche Urtheil über das Maß des Vertrauens, welches man ihrem zukünftigen Gatten mit Sicherheit ſchenken könnte, ausſprach, nahm ſie mit ge⸗ ſchäftsmäßiger Miene den Hut ab und ließ ihn an den Bän⸗ dern herunterbaumeln.
„Es iſt deshalb viel mehr Edmunds Sache, als meine. Aber wir brauchen ja nicht weiter davon zu ſprechen. Es iſt ſo klar, wie Tageslicht. Die Sache, meine liebſte Amy, iſt die! Da es ſich darum handelt, ob er allein oder nicht al⸗ lein abreiſen ſoll, ſo entſteht die andere Frage, ob wir uns hier und binnen Kurzem, oder zu Hauſe erſt nach Monaten trauen laſſen ſollen?“
„Ich ſehe, ich werde Dich bald verlieren, Fanny.“
„Was Du für ein Kind biſt mit Deinem ewigen Unter⸗ brechen!“ rief Fanny, halb nachſichtig, halb ungeduldig.
„Bitte, mein Schätzchen, laß mich ausſprechen. Däiſe Frau,“ Klein Doxrit. VIII. 2


