Keine gerechte Urſache oder Behinderung, ꝛc. 15
weitig in Anſpruch genommen fand. Die Geſellſchaft(denn dieſes geheimnißvolle Weſen thronte auch auf den ſieben Hügeln) fand Fanny durch ihre Verlobung viel beſſer ge⸗ worden. Sie war viel zugänglicher, viel offener und ein⸗ nehmender, viel weniger anmaßend; und ſie hatte jetzt zum bittern Ingrimm von Damen mit heirathsfähigen Töchtern eine ganze Schaar von Anhängern und Bewunderern, die als Abtrünnige von der Geſellſchaft wegen der Beſchwerden Miß Dorrits und als das einer aufrühreriſchen Fahne folgende Heer galten. Miß Dorrit freute ſich der Aufregung, die ſie verurſachte, und ſchritt nicht nur ſelbſt durch das Gewühl, ſondern führte auch ſtolz, ja ſogar prahlend, Mr. Sparkler durch daſſelbe, und ſchien zu Allen zu ſagen:„Wenn ich für gut finde, im Triumphzug lieber mit dieſen ſchwachen Ge⸗ fangenen in Ketten, als mit einem Andern an Euch vorbei⸗ zugehen, ſo iſt das meine Sache. Es iſt genug, daß es mir ſo gefällt!“ Mr. Sparkler für ſeinen Theil fragte nach Nichts, ſondern ging, wohin er mitgenommen wurde, that, was ihm geſagt wurde, fühlte, daß, wegen ſeiner Braut ausgezeichnet zu werden, für ihn unter den leichteſten Be⸗ dingungen ausgezeichnet werden hieß, und war wahrhaft dankbar für die offene Anerkennung, welche er auf dieſe Weiſe fand.
Während in einem ſolchen Stande der Angelegenheiten der Winter in den Frühling überging, kam für Mr. Spark⸗ ler die Nothwendigkeit, ſich nach England zu begeben und den ihm zugewieſenen Antheil an der Aufgabe zu überneh⸗


