Keine gerechte Urſache oder Behinderung, ꝛc. 5
ſein und daß dieſe Geſchäfte„ſo großartig ſie auch ſein mö⸗ gen, einigermaßen den Horizont verengen können. Was meine Kenntniß von Geſchäften betrifft,“ ſagte Mrs. Merdle, „ſo bin ich ein wahres Kind; aber ich fürchte, Mr. Dorrit, Sie können dieſe Tendenz haben.“
Dieſe geſchickte Schaukelei Mr. Dorrits und Mrs. Merd⸗ les, ſo daß Jeder den Andern in die Höhe hob und wieder in die Tiefe ſinken ließ, und Keiner den Vorzug behielt, wirkte beruhigend auf Mr. Dorrits Huſten. Er bemerkte mit der größten Höflichkeit, daß er ſich erlauben müſſe, gegen das Vorurtheil zu proteſtiren, ſelbſt wenn eine ſo hochge⸗ ſtellte und anmuthige Dame, wie Mrs. Merdle(ſie verneigte ſich bei dieſem Compliment) es hegen ſollte, daß ſolche Un⸗ ternehmungen, wie die Mr. Merdles in ihrer die kleinlichen Unternehmungen der Menſchheit unendlich überragenden Großartigkeit eine andere Tendenz haben könnten, als dem Genie, das ſie entworfen, einen höhern Schwung zu geben.
„Sie ſind die Großmuth ſelbſt,“ entgegnete Mrs. Merdle mit ihrem beſten Lächeln;„wir wollen es hoffen. Aber ich geſtehe, die Begriffe, die ich mir von Geſchäften mache, grenzen faſt an Aberglauben.“
Mr. Dorrit warf hier ein anderes Compliment ein, daß Geſchäfte, wie die Zeit, welche für dieſelben koſtbar ſei, für Sklaven wären; und daß es ſich für Mrs. Merdle, die über alle Herzen nach ihrem freien Belieben ſchalte, nicht zieme, Etwas mit Geſchäften zu thun zu haben. Mrs. Merdle


