Fünfzehntes Kapitel.
Dies war ſehr erfreulich für Mr. Dorrit.
„Für meine Perſon entzückt,“ wiederholte Mrs. Merdle.
Die zufällige Wiederholung der Worte:„für meine Per⸗ ſon,“ bewog Mr. Dorrit, die Hoffnung auszuſprechen, daß auch Mr. Merdles Genehmigung nicht ausbleiben werde?
„Ich kann es nicht auf mich nehmen, unbedingt für Mr. Merdle zu ſtehen,“ ſagte Mrs. Merdles;„Männer, vorzüg⸗ lich Männer, welche das ſind, was die Geſellſchaft Kapita⸗ liſten nennt, haben ihre eigenen Anſichten über dieſe Sachen. Aber ich ſollte meinen— ich ſpreche nur eine Meinung aus, Mr. Dorrit— ich ſollte meinen, Mr. Merdle müßte im Gan⸗ zen,“ hier machte ſie eine betrachtende Pauſe, ehe ſie mit Muße hinzuſetzte:„ganz entzückt ſein.“
Bei der Erwähnung von Männern, welche die Geſell⸗ ſchaft Kapitaliſten nennt, hatte Mr. Dorrit gehuſtet, als wenn er einen innerlichen Proteſt nicht unterdrücken könnte.“ Mrs. Merdle hatte es gemerkt und fuhr, den Wink benutzend, fort.
„Ob es gleich eigentlich kaum nothwendig iſt, dieſe Be⸗ merkung zu machen, außer in meiner Aufrichtigkeit gegen einen Mann, den ich ſo hoch achte und mit dem ich das Ver⸗ gnügen zu haben hoffe, in noch angenehmere Beziehungen zu treten. Denn es läßt ſich nicht die große Wahrſcheinlich⸗ keit verkennen, daß Sie ſelbſt dieſe Sachen von Mr. Merd⸗ les eigenem Geſichtspunkt betrachten, mit der Ausnahme, daß Verhältniſſe es Mr. Merdles zufälliges Glück oder Unglück gemacht haben, in kaufmänniſchen Geſchäften betheiligt zu


