Teil eines Werkes 
8. Th. (1857)
Entstehung
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Keine gerechte Urſache oder Behinderung, ꝛc. 3

in früheren Zeiten von ihm drei oder vier halbe Kronen an⸗ genommen haben würde.

Mr. Sparkler, ganz betäubt von den ſo auf ſein unſchul⸗ diges Haupt gehäuften Worten, antwortete kurz, aber paſſend, indem er nicht mehr und nicht weniger ſagte, als daß er längſt bemerkt habe, Miß Fanny habe keinen Unſinn an ſich und daß er nicht bezweifle, ſein Vater würde mit Allem zufrieden ſein. Wie er ſoweit gekommen war, klappte ihn der Gegen⸗ ſtand ſeiner Zuneigung zu, wie man einen Kaſten zuklappt, deſſen Deckel in einer Feder geht und ſchickte ihn fort.

Als Mr. Dorrit kurz darauf ſeinen Beſuch bei Miß Merdle machte, empfing ihn dieſe dann mit vieler Auszeich⸗ nung. Mrs. Merdle hatte von dieſer Sache durch Edmund gehört. Sie war Anfangs überraſcht, weil ſie nicht geglaubt, daß Edmund ans Heirathen denke. Die Geſellſchaft habe nicht geglaubt, daß Edmund ans Heirathen denke. Dennoch habe ſie natürlich als Frau gemerkt(wir Frauen bemerken dieſe Sachen inſtinktmäßig, Mr. Dorrit), daß Miß Dorrit auf Edmund einen außerordentlichen Eindruck gemacht habe und ſie habe offen geſagt, daß Mr. Dorrit Viel zu verant⸗ worten habe, ein ſo reizendes Mädchen hierher gebracht zu haben, um ſeinen Landsleuten die Köpfe zu verdrehen.

Habe ich die Ehre, zu ſchließen, Madam, ſagte Mr. Dorrit,daß Sie die Richtung, welche Mr. Sparklers Zu⸗ neigung genommen hat hm ha billigen?

Ich verſichere Ihnen, Mr. Dorrit, entgegnete die Dame,daß ich für meine Perſon entzückt bin.

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