2 Fünfzehntes Kapitel.
den Herzensneigungen ſeiner Tochter Fanny übereinſtimme, wie eine Familienverbindung von höchſt befriedigender Art mit Mr. Merdle, den Meiſtergeiſt des Zeitalters, in Ausſicht ſtelle. Auch Mrs. Merdle, als einer Dame von hoher Geltung, Ele⸗ ganz, Anmuth und Schönheit, erwähnte er mit ſehr lobenden Worten. Er fühlte es als ſeine Pflicht, zu bemerken(er ſei überzeugt, ein Herr von Mr. Sparklers feiner Empfindung würde dies mit allem Zartgefühl deuten), daß er den Antrag nicht als endgültig angenommen betrachten könne, bevor er ſich nicht die Freiheit genommen, ſich mit Mr. Merdle in brieflichen Verkehr zu ſetzen und zu erfahren, daß es den An⸗ ſichten dieſes ausgezeichneten Herrn ſo weit entſpreche, daß ſeine(Mr. Dorrits) Tochter auf dem Fuße empfangen wer⸗ den würde, welche, wie ihre Stellung im Leben und ihre Mit⸗ gift und ihre Ausſichten ihn berechtigten zu erwarten, ſie in den Augen der großen Welt behaupten würde. Während er dies ſagte, was ſein Charakter als ein Gentleman von eini⸗ ger Stellung und ſein Charakter als Vater in gleicher Weiſe forderte, wollte er nicht ſo diplomatiſch ſein, um zu verheh⸗ len, daß der Antrag in hoffnungsvoller Schwebe und bedin⸗ gungsweiſe angenommen bleibe und daß er Mr. Sparkler für
die ihm und ſeiner Familie erwieſene Ehre danke. Er ſchloß 1
miteinigen weitern und allgemeinern Bemerkungen über den — ha— Charakter eines Gentlemans von unabhängiger Stellung und den— hm— Charakter eines vielleicht zu nachſichtigen und ſtolzen Vaters. Um es kurz zu ſagen, er nahm Mr. Sparklers Antrag ohngefähr ebenſo auf, wie er
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