Füntzehntes Kanitel.
Keine gerechte Urſache oder Behinderung, warum dieſe beiden Perſonen nicht getraut werden ſollten.
Als Mr. Dorrit von ſeiner ältern Tochter erfuhr, daß ſie einen Heirathsantrag von Mr. Sparkler empfangen und ſich mit ihm verſprochen habe, nahm er die Mittheilung mit großer Würde und zugleich mit großem väterlichen Stolz auf. Seine Würde ſchwelgte in der erweiterten Ausſicht der Möglichkeit, neue vortheilhafte Bekanntſchaften zu machen, und ſein vä⸗ terlicher Stolz in dem bereitwilligen Eifer Miß Fannys, mit ihm nach dem großen Ziel ſeines Daſeins zu ſtreben. Er gab ihr zu verſtehen, daß ihr edler Ehrgeiz einen entſprechenden Widerhall in ſeinem Herzen fände, und gab ihr, als ein Kind überall von Pflicht und guten Grundſätzen und bereit, ſich für die Geltendmachung des Familiennamens aufzuopfern, ſeinen Segen.
Zu Mr. Sparkler, als Miß Fanny ihm aufzutreten er⸗ laubte, ſagte Mr. Dorrit, er wolle nicht verhehlen, daß das Bündniß, welches Mr. Sparkler ihm die Ehre anthue, vor⸗ zuſchlagen, ihn in hohem Grade befriedigt, da es ſowol mit
Klein Dorrit. VIII. 1


