152 Vierzehntes Kapitel.
ſitzen und über der bunten Draperie hinauszuſchauen. Aber es war heute keine Proceſſion und Klein Dorrit war ſehr überraſcht, Fanny zu dieſer Stunde zu Hauſe zu ſehen, da ſie gewöhnlich um dieſe Zeit ausritt.
„Nun, Amy, woran denkſt Du?“ ſagte Fanny.
„Ich dachte an Dich, Fanny.“
„Wirklich? Welch ein Zuſammentreffen! Hier iſt noch Jemand. Du dachteſt nicht auch an dieſen Jemand; nicht wahr, Amy?“
Amy hatte wirklich auch an dieſen Jemand gedacht; denn es war Mr. Sparkler. Sie ſprach ſich jedoch nicht aus, als ſie ihm ihre Hand gab. Mr. Sparkler ſetzte ſich an ihre an⸗ dere Seite und ſie fühlte, wie der brüderliche Arm ſie um⸗ faßte und auch Fanny mit in die Umarmung einſchloß.
„Nun, Schweſterchen,“ ſagte Fanny mit einem Seufßzer, „ich vermuthe, Du weißt, was Dies bedeutet?“
„Sie iſt ſo ſchön, wie ſie angebetet wird,“ ſtammelte Mr. Sparkler—“ und es iſt kein Unſinn an ihr— es iſt abgemacht—“
„Du brauchſt das nicht auseinanderzuſetzen, Edmund,“ ſagte Fanny.
„Nein, meine Liebe,“ ſagte Mr. Sparkler.
„Um es kurz zu machen, mein liebes Goldkind,“ fuhr Fanny fort,„wir ſind verſprochen. Wir müſſen es entweder heute Abend oder morgen, wie es ſich macht, Papa ſagen. Dann iſt es abgemacht und wir brauchen wenig mehr Worte darüber zu verlieren.“


