Teil eines Werkes 
7. Th. (1857)
Entstehung
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Raths erholen. 149

Widerſprich mir nicht, Kind, ſagte ſie mit ſtrengerem Tone,weil es zu Nichts nützt. Ich verſtehe dieſe Sache viel beſſer als Du. Ich bin noch lange nicht feſt entſchloſſen, aber es könnte werden. Jetzt haben wir die Sache ruhig durchgeſprochen und können zu Bett gehen. Du gutes, lieb⸗ ſtes, kleines Mäuschen, gute Nacht! Mit dieſen Worten lichtete Fanny ihren Anker und ließ, nachdem ſie ſoviel Rath angehört hatte, für diesmal ab vom Rathserholen.

Von nun an beobachtete Amy die Behandlung, welche ihre Schweſter Mr. Sparkler angedeihen ließ, mit neuen Beweggründen, Allem, was zwiſchen ihnen vorging, Wich⸗ tigkeit beizulegen. Es gab Zeiten, wo Fanny ganz außer Stande zu ſein ſchien, ſeine geiſtige Schwäche zu ertragen, und wo ſie ſo ärgerlich darüber wurde, daß ſie ihm faſt den Abſchied gab. Andere Zeiten gab es, wo ſie viel beſſer mit ihm auskam, wo er ihr Spaß machte und wo bei ihr das Bewußtſein der Ueberlegenheit dieſe andere Schale der Wage in der Schwebe zu erhalten ſchien. Wenn Mr. Sparkler et⸗ was Anderes als der getreueſte und der gehorſamſte aller Liebhaber geweſen wäre, ſo waren ſeine Prüfungen hart ge⸗ nug, um ihn zu bewegen, den Schauplatz ſeiner Leiden zu fliehen und mindeſtens die ganze Entfernung von Rom nach London zwiſchen ſich und die Zauberin zu bringen. Aber er hatte nicht mehr eignen Willen, als ein Boot, das von einem Dampfſchiff in Schlepptau genommen iſt; und er folgte ſeiner grauſamen Herrin, von gleich ſtarkem Zwang in Bewegung geſetzt, durch Dick und Dünn.