Teil eines Werkes 
7. Th. (1857)
Entstehung
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Raths erholen. 145

gar vergeſſen. Wenn Du ihn liebteſt, Fanny Fanny hatte mit Tüpfen innegehalten und ſah ſie feſt an.

O, ſeh nur Einer zu! rief Fanny.Wirklich? Du mein Himmel, wie Viel manche Leute von manchen Gegen⸗ ſtänden wiſſen! Man ſagt, Jeder habe einen Lieblings⸗ gegenſtand und jedenfalls ſcheine ich Deinen getroffen zu haben, Amy. Da, du kleines Ding, ich habe nur geſcherzt, ſagte ſie, indem ſie die Stirn ihrer Schweſter betüpfte; aber ſei kein närriſches Kätzchen und ſprich nicht leichtſinnig und beredt über entartete Unmöglichkeiten. So! Jetzt will ich wieder auf mich zurückkommen.

Liebe Fanny, erlaube mir erſt, Dir zu ſagen, daß ich viel lieber wünſchte, wir arbeiteten wieder für unſer dürf⸗ tiges Brod, als daß ich Dich reich und mit Mr. Sparkler verheirathet ſehen möchte.

Ich ſoll es Dir erlauben, Liebe? entgegnete Fanny. Mein Gott, natürlich erlaube ich Dir, Alles zu ſagen. Du brauchſt Dir keinen Zwang anzulegen, hoffe ich. Wir wollen ja die Sache mit einander durchſprechen. Und was Mr. Sparkler heirathen betrifft, ſo hege ich nicht die mindeſte Abſicht, ihn heute Abend oder morgen früh zu heirathen.

Aber ſpäter?

Niemals, ſo viel ich für jetzt weiß, gab Fanny gleich⸗ gültig zur Antwort. Dann ging ſie aus ihrer Gleichgültig⸗ keit plötzlich in brennende Ruheloſigkeit über und ſetzte hinzu: Du ſprichſt von geiſtvollen Männern, Du kleines Ding! Es iſt ſehr ſchön und leicht, von geiſtvollen Männern zu

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