Teil eines Werkes 
7. Th. (1857)
Entstehung
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Eine große patriot. Verſammlung. 83

hintereinander verſchiedene Briefe aus Rom geſchrieben, welche ihm angelegentlich an's Herz legten, daß jetzt oder nie die Zeit gekommen ſei, Edmund Sparkler zu verſorgen. Mrs. Merdle hatte ihm gezeigt, daß Edmunds Angelegen⸗ heit dringlich ſei und daß ſich unendliche Vortheile ſichern ließen, wenn er ſofort etwas Ordentliches bekomme. In der Grammatik von Mrs. Merdle's Zeitwörtern über dieſen wich⸗ tigen Gegenſtand gab es blos einen Modus, den Imperativ; und dieſer Modus hatte nur ein Tempus, das Präſens. Mrs. Merdle legte ihre Verba Mr. Merdle ſo angelegentlich zu conjugiren vor, daß ſein träges Blut und ſeine langen Aermelaufſchläge ganz in Aufregung geriethen.

In welchem Zuſtande der Aufregung Mr. Merdle dem Haushofmeiſter, indem er ausweichend mit ſeinen Augen um die Schuhe deſſelben herumgeguckt hatte, ohne zu wagen, ſich bis zu dem Geſicht dieſes erhabenen Geſchöpfes zu er⸗ heben, die Abſicht zu erkennen gegeben hatte, ein ſo⸗ lennes Diner zu geben. Kein ſehr großes Diner, aber ein ſolennes Diner. Der Haushofmeiſter hatte dagegen zu er⸗ kennen gegeben, daß er nichts dawider habe, bei der theuer⸗ ſten Feſtlichkeit dieſer Art zuzuſchauen: und der Tag des Diners war jetzt da.

Mr. Merdle ſtand in einem ſeiner Salons, mit dem Rücken dem Feuer zugekehrt, und wartete auf die Ankunft ſeiner hohen Gäſte. Er nahm ſich ſelten oder nie die Frei⸗ heit heraus, mit dem Rücken nach dem Feuer zuzuſtehen, außer wenn er ganz allein war. Im Beiſein des Haushof⸗