Teil eines Werkes 
7. Th. (1857)
Entstehung
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Zwölftes Kapitel.

meiſters hätte er dieſe That nicht gewagt. Er hätte ſich in der ihm eigenthümlichen polizeidienerhaften Weiſe beim Handgelenk gefaßt und wäre auf dem Teppich vor dem Ka⸗ min auf⸗ und abgegangen, oder hätte ſich zwiſchen den koſt⸗ baren Meubeln verkrochen, wenn der ſeinen Geiſt nieder⸗ drückende Diener in dieſem Augenblicke in's Zimmer getreten wäre. Die liſtigen Schatten, welche aus ihrem Verſtecke hervorzuſchießen ſchienen, wenn das Feuer aufflammte, und wieder raſch zurückzutreten, wenn das Feuer ſank, waren Zeugen genug, daß er es ſich bequem machte. Sie waren ihm ſogar ſchon zuviel, wenn die unbehaglichen Blicke, die er auf ſie warf, Etwas zu bedeuten hatten.

In ſeiner rechten Hand hatte Mr. Merdle die Abend⸗ zeitung und die Abendzeitung war voll von Mr. Merdle. Sein wunderbarer Unternehmungsgeiſt, ſein wunderbarer Reichthum, ſeine wunderbare Bank waren die Speiſe, von der ſich die Abendzeitung dieſe Nacht nährte. Die wunder⸗ bare Bank, deren Haupterfinder, Begründer und Director er war, war das Neueſte von den Wundern Merdle's. In⸗ mitten dieſer glänzenden Leiſtungen war jedoch Mr. Merdle ſo beſcheiden, daß er viel mehr ausſah wie ein Mann, der ſein Haus nur mit einem Executionsmandat belaſtet inne hat, als wie ein Börſencoloß, der über ſeinen Kaminteppich ſteht, während die kleinen Schiffe zum Diner hereinſegelten.

Seht die Schiffe in dem Hafen einlaufen! Der einneh⸗ mende junge Barnacle war der erſte; aber der Advokat holte ihn auf der Treppe ein. Der Advokat, wie gewöhnlich mit