Teil eines Werkes 
7. Th. (1857)
Entstehung
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Eine große patriot. Verſammlung. 81

hielt Mr. Merdle immer noch ſein großes Haus offen für den Durchgang eines Stromes von Gäſten. Einige von dieſen nahmen herablaſſend Beſitz von dem Haushalt. Drei oder vier lebhafte und vornehme Damen pflegten einander zu ſagen:Wir eſſen nächſten Donnerſtag bei unſerm guten Merdle. Wen ſollen wir einladen? Dieſer gute Merdle empfing dann ſeine Verhaltungsbefehle, und ſaß ganz ſchweigſam unter der Geſellſchaft bei Tiſch und ſtolperte als⸗ dann ſchläfrig durch ſeine Salons, blos dadurch merkwürdig, daß er ausſah, als habe er nichts mit dem Feſte zu thun, als im Wege zu ſein.

Der Haushofmeiſter, der Racheengel im Leben dieſes großen Mannes, ließ nichts in ſeiner Strenge nach. Er ſah dieſen Diners, wenn der Buſen nicht da war, eben ſo zu wie andern Diners, wenn der Buſen da war, und ſein Auge war ein Baſilisk für Mr. Merdle. Er war ein harter Mann und wollte auch nicht ein Loth Silberzeug oder eine Flaſche Wein nachlaſſen. Er wollte kein Diner erlauben, wenn es nicht ſeinen Anſprüchen gemäß war. Er deckte die Tafel ſeiner eignen Würde willen. Wenn es den Gäſten gefiel, ſich von dem Aufgetragenen zu bedienen, ſo hatte er nichts dawider; aber es war zur Aufrechterhaltung ſeines Ranges aufgetragen. Wie er neben dem Büffet ſtand, ſchien er zu verkünden:Ich habe den Dienſt angenommen, um das zu betrachten, was jetzt vor mir ſteht und nichts Geringeres zu betrachten. Wenn er den vorſitzenden Buſen vermißte, ſo war es wie ein Stück ſeines eignen Prunkes, das ihm in

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