Teil eines Werkes 
7. Th. (1857)
Entstehung
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52 Neuntes Kapitel.

Vielleicht, ſagte Mr. Pancks.Ich vermuthe es, aber ich weiß es nicht. Er hat ſeit langer Zeit Geld(nicht allzu⸗ viel, wie ich erfahren) in ſeiner Verwahrung, um es ihr in kleinen Summen auszuzahlen, wenn ſie auf andere Weiſe nicht auskommen kann. Manchmal iſt ſie ſtolz, und erhebt lange Zeit nichts; manchmal iſt ſie ſo arm, daß ſie es haben muß. Sie kämpft gegen ihr Leben an. Ein zornigeres, lei⸗ denſchaftlicheres, rachſüchtigeres Weib iſt mir nie vorgekom⸗ men. Sie holte heute Geld. Sagte, ſie brauchte es zu einem beſonderen Zweck.

Ich glaube zufällig erfahren zu haben, welchem Zweck es diente, bemerkte Clennam nachdenklichich meine, in weſſen Taſche das Geld kommen ſoll.

Wirklich? ſagte Pancks.Wenn's ein Contract iſt, ſo möchte ich dem Betreffenden empfehlen, genau in der Erfül⸗ lung zu ſein. Ich möchte mich dieſem Weibe, ſo jung und ſchön es iſt, nicht anvertrauen, wenn ich ihm Unrecht gethan hätte; nein, nicht für das doppelte Geld meines Beſitzers! Außer, ſetzte Pancks als Vorbehalt hinzu,außer, wenn ich eine ſchleichende Krankheit hätte, und dieſelbe los ſein möchte.

Bei einer raſchen Muſterung des Eindrucks, den ſie auf ihn gemacht hatte, fand Arthur, daß er mit Mr. Pancks ſo ziemlich übereinſtimmte.

Was mich wundert, fuhr Pancks fort,iſt, daß ſie noch nicht meinen Beſitzer bei Seite geſchafft hat, als die einzige zu ihrem Schickſal in Beziehung ſtehende Perſon,