Teil eines Werkes 
7. Th. (1857)
Entstehung
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Kommen und Verſchwinden. 33

Während er ſich herabbeugte(denn er war viel größer als das Mädchen) und ihr zuhörte, ſah er ſich mit dem arg⸗ wöhniſchen Blicke eines Mannes um, der nicht ungewohnt iſt zu fürchten, daß man ihm nachgeht. Bei einem ſolchen Rückwärtsblicken ſah Clennam ſein Geſicht, wie ſeine Augen finſter und tückiſch auf die hinter ihm Stehenden im Allge⸗ meinen blickten, ohne gerade auf Clennams Geſicht oder je⸗ dem andern Einzelnen zu verweilen.

Er hatte kaum wieder den Kopf umgewendet und ſtand immer noch herabgebeugt und dem Mädchen zuhörend da, als die Stockung aufhörte und der gehemmte Menſchenſtrom weiter floß. Immer noch dem Mädchen zuhörend, ging er neben ihr weiter und Clennam folgte ihnen, entſchloſſen, das unerwartete Spiel auszuſpielen und zu ſehen, wohin ſie gingen.

Er hatte kaum den Entſchluß gefaßt(obgleich er ſehr bald damit fertig war), als er wieder eben ſo plötzlich zum Stillſtand gebracht wurde, wie vorhin. Sie machten eine kurze Wendung nach dem Adelphi offenbar diente ihm das Mädchen als Führerin und gingen gerade fort, als wäre die über den Fluß hinausgebaute Terraſſe ihr Ziel.

Auch heute herrſcht hier immer eine plötzliche Stille im Vergleich mit dem Brauſen der großen Verkehrsader. Der wirre Lärm wird hier ſo gedämpft, daß es iſt, als ob man plötzlich Baumwolle in die Ohren geſtopft, oder ſich den Kopf dick zugebunden habe. Damals war der Gegenſatz

noch viel ſtärker; denn es gab noch keine kleinen Dampf⸗ Klein Dorrit. VII. 3