Teil eines Werkes 
7. Th. (1857)
Entstehung
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Neuntes Kapitel.

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häuschen und würde wahrſcheinlich in alle Ewigkeit daran feſtgehalten haben, wenn ein bald darauf eintretendes Er⸗ eigniß ihn nicht auf andere Gedanken gebracht hätte.

Er ging nach Dunkelwerden den Strand entlang und vor ihm her ging der Laternenmann, unter deſſen Hand die Straßenlaternen, um die der Nebel einen Heiligenſchein malte, eine nach der andern aufflammten, wie eben ſo viele leuch⸗ tende Sonnenblumen, die mit Einem Schlag zur vollen Blü⸗ the aufbrechen als auf dem Trottoir durch einen Zug Kohlenwagen, die langſam von dem Aufladeplatz am Strome heraufkamen, eine Stockung entſtand, und er ſtehen bleiben mußte. Er war raſch gegangen und mit mancherlei Gedan⸗ ken beſchäftigt geweſen und die plötzliche Unterbrechung, die ſowol ſein Gehen, wie ſein Nachſinnen erlitt, veranlaßte ihn, ſich überraſcht umzuſehen, wie man unter ſolchen Um⸗ ſtänden zu thun pflegt.

Auf den erſten Blick ſah er vor ſich es waren einige Leute dazwiſchen, aber doch waren ſie noch ſo nahe, daß er mit ausgeſtrecktem Arme ſie hätte erreichen können Tatty⸗ coram und einen unbekannten Mann von auffälligem Aus⸗ ſehen. Er hatte ein renommiſtiſches Weſen, eine gebogene Naſe und einen ſchwarzen Schnurrbart von ſo falſcher Farbe, wie ſeine Augen von falſchem Ausdruck waren, und war in einen weiten, langen Mantel gehüllt, den er wie ein Ausländer trug. Seine Bekleidung und ſein allgemeines Ausſehen war wie bei einem Manne auf Reiſen, und er ſchien erſt vor ganz Kurzem mit dem Mädchen zuſammengetroffen zu ſein.