18 Achtes Kapitel.
„Ja gewiß und dabei wollen wir es laſſen, Vater,“ ſagte die wohlwollende und gutmüthige Mrs. Meagles.
„Nein, Mutter, nein,“ entgegnete Mr. Meagles,„wir dürfen es dabei noch nicht laſſen. Ich muß noch ein halb Dutzend Worte ſagen. Mrs. Gowan, ich hoffe, ich bin nicht übermäßig empfindlich. Ich glaube, ich ſehe nicht dar⸗ nach aus.“
„Gewiß nicht,“ ſagte Mrs. Gowan, indem ſie den Kopf und dazu des größern Nachdrucks wegen den großen grünen Fächer ſchüttelte.
„Ich danke Ihnen, Madam, das iſt gut. Trotzdem fühle ich mich ein wenig— ich möchte kein ſtarkes Wort gebrau⸗ chen— ſoll ich ſagen verletzt!“ frug Mr. Meagles mit Of⸗ fenheit und Mäßigung zugleich und mit einem verſöhnlichen Ton in ſeiner Stimme.
„Sagen Sie, was Ihnen beliebt,“ ſagte Mrs. Gowan. „Es iſt mir vollkommen gleichgültig.“
„Nein, nein, ſagen Sie das nicht,“ drang Mr. Meag⸗ les in ſie,„weil das keine freundſchaftliche Antwort iſt. Ich fühle mich ein wenig verletzt, wenn ich von Folgen ſprechen höre, welche hätten vorausgeſehen werden können und daß es jetzt zu ſpät iſt und ſo weiter.“
„Wirklich, Papa Meagles,“ ſagte Mrs. Gowan.„Das wundert mich nicht.“
„Nun ich hoffte, Sie würden ſich wenigſtens wundern, weil es wirklich nicht großmüthig iſt, mir abſichtlich in Be⸗


