Teil eines Werkes 
6. Th. (1856)
Entstehung
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Siebentes Kapitel.

Colleg und der warme Winkel zu dem Gefängniß, war ſtets in ihrem Munde. Sie hatten genau dieſelbe Unfähigkeit, ſich einer Sache beſtimmt zu widmen, wie ſie die Gefangenen zu haben pflegten, ſie verdarben einander, wie die Gefange⸗ nen zu thun pflegten, und ſie trugen ſchlechte Kleider und verfielen in eine ſchlaffe Lebensweiſe: auch hierin ganz wie die Leute im Marſhalſea.

Die Periode des Verbleibens der Familie in Venedig ging in ihrem Verlaufe zu Ende und ſie zogen mit ihrem Gefolge nach Rom. Durch eine Wiederholung der früheren italieniſchen Scenen, die immer ſchmutziger und immer hohl⸗ äugiger wurden. je weiter ſie kamen, und ſie endlich in Ge⸗ genden brachten, wo ſelbſt die Luft krank war, gelangten ſie an ihr Ziel. Es war für ſie eine ſchöne Wohnung auf dem Corſo genommen worden und dort ſchlugen ſie ihren Auf⸗ enthalt in einer Stadt auf, wo alle Dinge zu verſuchen ſchienen, auf ewig auf den Trümmern von etwas Anderm ſtill zu ſtehen ausgenommen das Waſſer, welches, ewigen Geſetzen folgend, aus ſeiner glorreichen Menge von Spring⸗ brunnen herabplätſcherte und weiterſtrudelte.

Hier ſchien es Klein Dorrit, als ob eine Veränderung mit dem Marſhalſea⸗Geiſt ihrer Umgebung vorginge und daß die Pflaumen und Prismen die Oberhand gewönnen. Jeder⸗ mann ging durch die Peterskirche und den Vatican auf an⸗ derer Leute Korkbeinen und preßte jeden ſichtbaren Gegen⸗ ſtand durch anderer Leute Sieb. Niemand ſagte, was ein Gegenſtand war, ſondern Jedermann ſagte, was Leute wie