Teil eines Werkes 
6. Th. (1856)
Entstehung
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Meiſtentheils Pflaumen und Prismen. 155

denen ſie ihren Reichthum und ihre Wichtigkeit zum Be⸗ wußtſein bringen konnten, hatte das Haus Dorrit ergriffen.

Es kam Klein Dorrit ihrerſeits im Allgemeinen vor, als ob dieſe ſelbe Geſellſchaft, in welcher ſie lebten, große Aehnlichkeit mit einer vornehmen Art von Marſhalſea hätte. Eine Menge von Leuten ſchienen ſo ziemlich ſo in's Ausland zu gehen, wie die Leute in's Gefängniß gekommen waren, wegen Schulden, aus Trägheit, Verwandtſchafts halber, aus Neugier und allgemeiner Unfähigkeit, daheim fortzukommen. Sie wurden in dieſe fremden Städte unter Begleitung von Quartiermachern und Lohnbedienten gebracht, ganz wie die Schuldner in's Gefängniß gebracht worden waren. Sie ſchlenderten in den Kirchen und Gemäldegallerien faſt ganz in der alten trübſeligen Manier umher, die im Gefängniß⸗ hofe Gebrauch geweſen. Sie wollten gewöhnlich ſchon mor⸗ gen oder nächſte Woche fort, und wußten ſelten, was ſie eigentlich wollten, und thaten ſelten, was ſie thun wollten, gingen ſelten dahin, wohin ſie gehen zu wollen äußerten; in allen dieſen Dingen faſt ganz ſo wie die Schuldner im Gefängniß. Sie zahlten hohe Preiſe für ſchlechtes Unter⸗ kommen und verſchrieen einen Ort, während ſie ihn gern zu haben vorgaben, was genau die Sitte des Marſhalſea war. Sie wurden, wenn ſie fortgingen, von Leuten beneidet, welche zurückblieben und ſich ſtellten, als hätten ſie keine Luſt fortzugehen, und das war abermals die unabänderliche Ge⸗ wohnheit im Marſhalſea. Eine gewiſſe Reihe von Worten und Redensarten, die ſo ſehr zu Touriſten gehören, wie das