Teil eines Werkes 
6. Th. (1856)
Entstehung
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15² Siebentes Kapitel.

druck, um von Anderen bemerkt zu werden, aber ſie wußten, daß er vorhanden war. Ein bloßes Zucken ſeiner unheimli⸗ chen Augen, eine bloße Wendung ſeiner glatten, weißen Hand, ein bloßes Haarbreit mehr von der Senkung ſeiner Naſe und dem Sträuben ſeines Schnurrbarts bei der am häufigſten vorkommenden Bewegung ſeines Geſichts deutete Beiden auf gleiche Weiſe an, daß ſein Großthun auf ſie perſönlich gemünzt war. Es war, als ob er geſagt hätte: Ich habe eine geheime Macht in dieſer Richtung. Ich weiß, was ich weiß.

Dies war von den Beiden nie in dem hohen Grade em⸗ pfunden worden und nie von jeder Einzelnen ſo vollkommen im Einverſtändniß mit der Andern, als an einem Tage, wo er zu Mr. Dorrit's Haus kam, um ſich vor ſeiner Abreiſe von Venedig zu empfehlen. Mrs. Gowan war zu demſelben Zwecke da und er ſtieß auf die Beiden allein, indem der Reſt der Familie ausgegangen war. Die Beiden waren noch nicht fünf Minuten zuſammen geweſen, und ſein eigenthümliches Benehmen ſchien zu ſagen:Ihr waret im Begriff, von mir zu ſprechen. Ha! Seht, da bin ich, es zu verhindern!

Gowan kommt hierher? ſagte Blandois mit einem Lächeln.

Mrs. Gowan erwiderte, er werde nicht kommen.

Nicht kommen! ſagte Blandois.Erlauben Sie Ihrem ergebenen Diener, Sie nach Hauſe zu begleiten, wenn Sie hier weggehen.

Danke Ihnen, ich gehe nicht nach Hauſe.