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Meiſtentheils Pflaumen und Prismen. 145
Freude laut kicherte; den nächſten Tag oder die nächſte Stunde überſah ſie ihn vollſtändig und ließ ihn in einen ſolchen Ab⸗ grund von Vergeſſenheit ſinken, daß er unter dem ſchwachen Vorgeben, er habe den Huſten, zu ächzen begann. Die Aus⸗ dauer ſeiner Werbung rührte Fanny durchaus nicht, obſchon er ſo unzertrennlich von Edward war, daß, wenn dieſer Herr einmal andere Geſellſchaft zu haben wünſchte, er die unbe⸗ hagliche Nöthigung empfand, ſich wie ein Verſchwörer in verdeckten Booten und durch geheime Thüren und Hinter⸗ pförtchen fortzuſchleichen; obſchon er ſo eifrig in der Nach⸗ frage nach Mr. Dorrits Geſundheit war, daß er einen Tag um den andern vorſprach, um ſich zu erkundigen, wie wenn Mr. Dorrit die Beute eines Wechſelfiebers geweſen wäre; ob⸗ ſchon er ſich ſo unabläſſig vor den Hauptfenſtern auf und ab⸗ rudern ließ, daß man hätte auf die Vermuthung kommen können, er habe eine Wette um einen bedeutenden Einſatz gemacht, ſich in tauſend Stunden tauſend Meilen fortrudern zu laſſen; obſchon, ſobald die Gondel ſeiner Herrin das Thor verließ, die Gondel Mr. Sparklers aus irgend einem wäſſri⸗ gen Verſteck hervorſchoß und ſie verfolgte, als ob ſie eine ſchöne Schmugglerin und er ein Zollbeamter wäre. Es war vielleicht dieſer Kräftigung ſeiner von Natur ſtarken Leibes⸗ beſchaffenheit, dieſen Streifzügen, die ihn ſo ſehr der Luft und dem Salzwaſſer ausſetzten, zuzuſchreiben, daß Mr. Spark⸗ ler äußerlich nicht hinwelkte, aber was auch die Urſache ſein mochte, er war ſo weit davon entfernt, irgend welche Aus⸗ ſicht zu haben, ſeine Herrin durch einen beſorgnißerregenden Klein Dorrit. VI. 10


