Teil eines Werkes 
6. Th. (1856)
Entstehung
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142 Siebentes Kapitel.

Höre mal, iſt Dir's nie aufgefallen, daß Papa ungeheuer höflich gegen Mrs. General iſt?

Amy murmelteNein, ſah aber ganz beſtürzt aus.

Nein, ich glaube das wol. Aber er iſt's, ſagte Fanny. Er iſt's, Amy. Und erinnere Dich meiner Worte. Mrs. General hat Abſichten auf Papa.

Liebe Fanny, hältſt Du es für möglich, daß Mrs. Ge⸗ neral auf irgend Jemand Abſichten hat?

Ob ich's für möglich halte? erwiderte Fanny heftig. Ich weiß es. Ich ſage Dir, ſie hat Abſichten auf Papa. Und mehr als das, Papa betrachtet ſie als ſolch ein Wunder, ſolch ein unvergleichliches Meiſterſtück von Bildung und ſolch einen Gewinn für unſre Familie, daß er jeden Augenblick bereit iſt, ſich in einen Zuſtand vollſtändigen Bezaubertſeins von ihr zu verſetzen. Und das eröffnet hoffentlich uns eine hübſche Ausſicht auf die Zukunft. Denke Dir mal mich mit Mrs. General als Mama!

Klein Dorrit antwortete nicht,denke Dir mal mich mit Mrs. General als Mama; aber ſie ſah ängſtlich aus und fragte ernſtlich darnach, was Fanny zu dieſen Schlüſſen ge⸗ leitet hätte. 1

Lieber Herrgott, mein Engelchen, ſagte Fanny ſchnip⸗ piſch.Du könnteſt mich ebenſo wohl fragen, woher ich's weiß, wenn ein Mann in mich verliebt iſt. Aber natürlich weiß ich es. Es geſchieht ziemlich oft, aber ich weiß es im⸗ mer. Ich weiß dies vermuthlich ziemlich auf dieſelbe MWeiſe Auf alle Fälle weiß ich es.