Teil eines Werkes 
6. Th. (1856)
Entstehung
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Meiſtentheils Pflaumen und Prismen. 141

Na, kannſt Du es jetzt errathen, Amy? fragte Fanny.

Nein, liebe Schweſter. Ich müßte denn was verbrochen haben, ſagte Klein Dorrit, ziemlich ängſtlich und indem ſie meinte, es ſei Etwas von ihr gethan worden, wodurch der Fir⸗ niß riſſig werden und die glatte Oberfläche Unebenheiten be⸗ kommen könnte.

Fanny war ſo vergnügt über dieſe Befürchtung, daß ſie ihren Lieblingsfächer ergriff(ſie ſaß eben vor ihrem Toiletten⸗ tiſch und hatte ihre Rüſtkammer von grauſamen Inſtrumenten um ſich, von denen die meiſten vom Herzblute Sparklers dampften) und ihre Schweſter mehrmals damit auf die Naſe klopfte, wozu ſie unaufhörlich lachte.

Oh unſre Amy, unſre Amy! ſagte Fanny.Was für ein ſchüchternes Gänschen unſre Amy doch iſt! Aber dies iſt nichts zum Lachen. Im Gegentheil, ich bin ſehr böſe darüber, meine Liebe..

Da es mich nicht betrifft, ſo iſt mir's Einerlei, Fanny, ſagte ihre Schweſter lächelnd.

Ah! Aber mir iſt's nicht Einerlei, ſagte Fanny,und Dir, Schäfchen, wirds auch nicht Einerlei ſein, wenn ich Dir ein Licht aufſtecke. Amy, iſt Dir's nie aufgefallen, daß Je⸗ mand ungeheuer höflich gegen Mrs. General iſt?

Jedermann iſt höflich gegen Mrs. General, ſagte Klein Dorrit.Weil

Weil die Leute bei ihr vor Kälte höflich werden 2 unter⸗ brach ſie Fanny.Das meine ich nicht; ganz was Anderes.