Teil eines Werkes 
6. Th. (1856)
Entstehung
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Reiſegefährten. 19

Da er, wie Mademoiſelle bemerken würde, überall berühmt wäre.

Mademoiſelle brauchte etwas lange, um es zu bemerken, wie wenn ſie an die franzöſiſche Zunge nicht recht gewöhnt wäre. Mrs. General bemerkte es indeß für ſie.

„Fragen Sie ihn mal, ob er Vielen das Leben gerettet hat?“ ſagte in ſeinem heimatlichen Engliſch der junge Mann, der vorher in Verlegenheit geſetzt worden.

Der Wirth bedurfte keiner Ueberſetzung der Frage. Er antwortete ſofort auf franzöſiſch⸗„Nein, dieſer nicht.“

„Weshalb nicht?“ fragte derſelbe Herr.

„Verzeihung,“ erwiderte gelaſſen der Wirth,„geben Sie ihm Gelegenheit und er wird es ohne Zweifel thun. Zum Beiſpiel bin ich feſt überzeugt“ ſagte er, als er den Kalbs⸗ braten zerſchnitt, um ihn herumgehen zu laſſen, mit einem ruhig lächelnden Blick auf den jungen Mann, der in Ver⸗ legenheit geſetzt worden,„daß er, wenn Sie, Monſieur, ihm die Gelegenheit geben wollten, mit großem Eifer ſich beei⸗ len würde, ſeine Pflicht zu erfüllen.“

Der künſtleriſche Reiſende lachte. Der einſchmeichelnde Reiſende(welcher einen vorſichtigen Eifer, ſeinen vollen An⸗ theil am Abendeſſen zu erhalten, an den Tag legte) miſchte ſich, indem er mit einem Stücke Brot ein paar Tropfen Wein, die ihm am Schnurrbart hingen, abwiſchte, in die Unter⸗ haltung..

„Es wird ſpät im Jahre, mein Herr Pater,“ ſagte er, „ſpät für Touriſten, nicht wahr?“

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