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Erſtes Kapitel.
„Bitte,“ erkundigte er ſich bei dem Wirthe über ſeiner Suppe,„hat Ihr Kloſter jetzt viele von ſeinen berühmten Hunden?“
„Monſieur, es hat deren drei.“ 1
„Ich ſah drei in der Galerie unten. Ohne Zweifel die drei in Frage ſtehenden. 4
Der Wirth, ein ſchlanker, helläugiger, ſchwarzhaariger junger Mann von artigen Manieren, deſſen Kleid eine ſchwarze Kutte war, über der ſich weiße Streifen wie Hoſenträger kreuzten, und welcher mit dem klöſterlichen Schlag von St. Bernhard⸗Mönchen nicht mehr Aehnlichkeit hatte als mit dem klöſterlichen Schlag von St. Bernhard⸗Hunden, entgegnete, es ſeien unzweifelhaft die fraglichen drei.
„Und ich denke,“ ſagte der künſtleriſche Reiſende,„ich habe einen davon ſchon geſehen.“
Es wäre möglich. Er ſei ein ziemlich bekannter Hund. Monſieur könnte ihn leicht im Thale oder irgendwo am See geſehen haben, wo er(der Hund) mit Einem von dem Orden hinabgegangen geweſen, um Beiträge für das Kloſter zu er⸗ bitten.
„Was zu regelmäßigen Zeiten im Jahre ſtattfindet, wie ich meine?“
Monſieur habe Recht.
„Und nie ohne den Hund. Der Hund iſt ſehr wichtig.“
Monſieur habe wieder Recht. Der Hund wäre ſehr wich⸗ tig. Die Leute intereſſirten ſich mit Recht für den Hund.


