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Sechsunddreißigſtes Kapitel.
Du von der Sache ein Bewußtſein haſt, daß Du darüber Etwas denkſt.“—
„Was würdeſt Du mir rathen, davon zu denken?“ er⸗ widerte ſein unterwürfiger Bruder.
„O mein theurer Frederick, wie kann ich Dir darauf ant⸗ worten? Ich kann nur ſagen, was ich beim Abſchied von dieſen guten Leuten ſelbſt denke.“
„Und das iſt?“ rief ſein Bruder.„Das wird mir auf die Sprünge helfen.“
„Ich finde, mein theurer Frederick, daß ich mit gemiſch⸗ ten Empfindungen, unter welchen ein ſanftes Mitleid vorherrſcht, denke: Was werden ſie ohne mich thun?“
„Das iſt wahr“, erwiderte ſein Bruder.„Ja, ja, ja, ja. Das will ich denken, wenn wir gehen. Was werden ſie ohne meinen Bruder thun? Arme Leute! Was werden ſie ohne ihn thun?“
Da es eben zwölf geſchlagen hatte und die Nachricht eingetroffen war, daß die Kutſche im äußern Hofe bereit ſtehe, ſo ſchritten die Brüder Arm in Arm die Treppe hinab. Edward Dorrit Esquire(einſt Tip) und ſeine Schweſter Fanny folgten gleichfalls Arm in Arm; Mr. Plornish und Maggy, denen die Wegſchaffung derjenigen Effecten der
Familie anvertraut war, die man für werth hielt mit hin⸗ weggenommen zu werden, folgten mit Bündeln und Packe⸗ ten, welche in einen Karren gepackt werden ſollten.
Im Hofe waren die Collegen und Schließer. Im Hofe waren Mr. Pancks und Mr. Rugg, gekommen, um zu ſehen,


