Teil eines Werkes 
5. Th. (1856)
Entstehung
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148 Sechsunddreißigſtes Kapitel.

gnädige Antwort ertheilte. In dieſem Documente verſicherte er ihr, daß er den Ausdruck ihrer Anhänglichkeit mit der vollen Ueberzeugung von ihrer Aufrichtigkeit annähme und ermahnte ſie abermals ſeinem Beiſpiel zu folgen welches ſie ohne Zweifel, wenigſtens ſofern es das Gelangen zu einem großen Vermögen betraf, mit Freuden nachgeahmt haben würden. Er ergriff gleichermaßen die Gelegenheit, ſie zu einem Alle umfaſſenden Gelage einzuladen, welches dem gan⸗ zen College im Hofe gegeben werden ſollte, und bei welchem er ſich die Ehre zu geben verſprach, zum Abſchied ein Glas auf die Geſundheit und das Wohlergehen Aller zu trinken, welche er im Begriffe ſei zurückzulaſſen.

Er nahm nicht perſönlich an dieſem Feſteſſen theil(es fand um zwei Uhr Nachmittags ſtatt und ſein Eſſen wurde ihm aus dem Hotel um ſechs Uhr gebracht) aber ſein Sohn hatte die Güte, an dem Haupttiſche zu präſidiren und ſehr leutſelig und liebenswürdig zu ſein. Er ſelbſt ging unter der Geſellſchaft herum, unterhielt ſich mit den Einzelnen und überzeugte ſich, daß die Speiſen von der Qualität waren, die er beſtellt hatte und daß Alle gehörig verſorgt waren. Im Ganzen glich er einem Baron alter Zeit in ungewöhn⸗ lich guter Laune. Am Schluſſe des Gaſtmahls trank er in einem Glaſe alten Madeiras das Wohl ſeiner Gäſte, und ſagte, er hoffe, ſie vergnügten ſich, und was mehr war, er hoffe, ſie würden ſich den Reſt des Abends beſtens ver⸗ gnügen, er wünſche ihnen alles Gute und ſage ihnen herz⸗ lich Lebewohl. Als ſeine Geſundheit unter Zeichen des Bei⸗