Teil eines Werkes 
5. Th. (1856)
Entstehung
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24 Dreißigſtes Kapitel.

dois!“ ſagte Jeremiah, indem er ſie ihm zeigte,„ich hoffe, Sie halten dieſen Anblick für werth, daß man ſo hoch danach ſteigt. Ich geſtehe, daß ich andrer Anſicht bin.“

Mr. Blandois war entzückt, und ſie ſchritten durch andre Dachſtuben und Gänge und kamen die Treppe wieder hinunter. Mr. Flintwinch hatte bemerkt, daß er den Beſucher nie auf ein Gemach blicken ſah, nachdem er einen ein⸗ zigen raſchen Blick auf daſſelbe geworfen, ſondern daß er ſtets auf ihn, Mr. Flintwinch, blickte. Dieſe Entdeckung im Sinne, drehte er ſich auf der Treppe um, um nochmals eine Probe zu machen. Er begegnete ſofort ſeinen Augen, und in dem Au⸗ genblicke, wo ſie ſich auf einander hefteten, ließ der Beſucher (wie er bei jedem ähnlichen Moment, ſeit ſie Mrs. Clennams Stube verlaſſen, gethan) ein teufliſches heimliches Lachen mit jenem widerlichen Spiel von Schnurrbart und Naſe ſehen.

Da Mr. Flintwinch viel kleiner als der Beſucher war, ſo hatte er den phyſiſchen Nachtheil, auf dieſe unangenehme Art von oben herab angegrinſt zu werden, und da er die Treppe hinab voran ging und gewöhnlich ein paar Stufen tiefer als Jener war, ſo ſteigerte ſich dieſer Nachtheil jetzt. Er verſchob es, Mr. Blandois wieder anzuſehen, bis dieſe zufällige Ungleich⸗ heit durch ihren Eintritt in die Stube des ſeligen Clennam entfernt war. Dann aber drehte er ſich plötzlich nach ihm um, und ſiehe da, ſeine Miene war noch immer dieſelbe.

„Ein höchſt bewundernswürdiges altes Haus“, lächelte Mr. Blandois.„So geheimnißvoll. Hören Sie nie geſpen⸗ ſterhaftes Geräuſch hier?“