Teil eines Werkes 
5. Th. (1856)
Entstehung
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Das Wort eines Gentleman. 11

und ſie am Tiſchtuch abwiſchte, fehlte zur Vollendung des Bildes nichts, als die Hinzufügung von Weinblättern.

Dieſem Manne mit ſeinem boshaften Lächeln, wobei ſein Schnurrbart ſich in die Höhe zog und ſeine Naſe ſich ſenkte und mit ſeinen Augen, die ausſahen, als ob ſie zu ſeinen gefärbten Haaren gehörten und als ob ihre natürliche Kraft, das Licht zurückzuſtrahlen, durch einen ähnlichen Pro⸗ ceß unterbrochen worden ſei, hatte die Natur, ſtets wahr und nie vergeblich arbeitend, das BrandzeichenHütet euch! aufgedrückt. Es war nicht ihre Schuld, wenn die Warnung fruchtlos war. Sie iſt nie zu tadeln bei irgend einem der⸗ artigen Falle.

Mr. Blandois nahm, als er ſein Mahl beendigt und ſeine Finger gereinigt, eine Cigarre aus der Taſche und rauchte ſie, ſich wieder auf den Fenſterſitz lagernd, gemächlich aus, wobei er gelegentlich den Rauch anredete, als er zwi⸗ ſchen ſeinen dünnen Lippen in einem dünnen Strome her⸗ ausquoll.

Blandois, Du winſt der bürgerlichen Geſellſchaft ein Schnippchen ſchlagen, mein Kind. Haha! Hol's der Teufel,

Du haſt'nen guten Anfang gemacht, Blandois! Mit einem Ruck plötzlich ein vortrefflicher Sprachmeiſter im Engliſchen oder Franzöſiſchen, ein Mann wie gemacht für Familien! Du haſt einen raſchen Blick, Du haſt Laune, Du haſt leichte Manieren, Du haſt ein ſchmeichelndes Benehmen, Du haſt ein gutes Aeußere, kurz Du biſt ein Gentleman! Als ein Gentleman ſollſt Du leben, mein Jüngelchen, und als ein