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Das Wort eines Gentleman. 9
meine Hochachtung auszudrücken und um Entſchuldigung zu bitten, in dieſem ſtillen Winkel einige Aufregung hervorge⸗ rufen zu haben, wofern es ihr genehm iſt, die Gegenwart eines Fremden auf einige Minuten zu ertragen, nachdem er ſeine naſſen Kleider gewechſelt und ſich mit Eſſen und Trin⸗ ken geſtärkt hat.“
Jeremiah beeilte ſich und ſagte, als er wieder kam:„Sie wird ſich freuen, Sie zu ſehen, Sir; da ſie indeß weiß, daß ihr Krankenzimmer keinen Reiz bietet, ſo wünſcht ſie, daß ich Ihnen ſage, ſie werde Sie nicht beim Worte halte, falls Sie ſichs beſſer überlegen ſollten.“
„Sich's beſſer überlegen“, erwiderte der galante Blan⸗ dois,„hieße gegen eine Dame unartig ſein; gegen eine Dame unartig ſein, hieße unritterlich handeln gegen das ſchöne Geſchlecht, und Ritterlichkeit gegen das ſchöne Geſchlecht iſt ein Theil meines Charakters.“ Indem er ſich ſo ausſprach, warf er den ſchleppenden Saum ſeines Mantels über ſeine Schulter und begleitete Mr. Flintwinch nach dem Gaſthofe, wobei er auf der Straße einen Träger mitnahm, welcher mit ſeinem Mantelſack draußen vor dem Thorwege wartete.
Das Haus war in einfach bequemer Weiſe gehalten, und die Herablaſſung des Mr. Blandois war unermeßlich. Sie ſchien den kleinen Schenktiſch, wo die verwittwete Wir⸗ thin und ihre beiden Töchter ihn empfingen, bis zur Unbe⸗ quemlichkeit anzufüllen; ſie war viel zu groß für das enge getäfelte Stübchen, das zuerſt zu ſeiner Aufnahme vorge⸗ ſchlagen wurde, ſie überfluthete förmlich das kleine Privat⸗


