Niemands Verſchwinden. 147
aufgehenden Mondes hin und her, dann blieb Doyce zu⸗ rrck und begab ſich ins Haus. Mr. Meagles und Clennam wandelten zuſammen noch ein paar Minuten ohne zu ſprechen auf und ab, bis endlich der Erſtere das Schweigen brach.
„Arthur,“ ſagte er, indem er dieſe zutrauliche Bezeichnung zum erſten Male in ihrem Verkehr gebrauchte,„erinnern Sie ſich, wie ich Ihnen einſt bemerkte, als wir an einem heißen Morgen auf⸗ und abgingen und über den Hafen Marſeille blickten, daß Pets kleine Schweſter, welche verſtorben war, Mutter und mir gewachſen, wie ſie gewachſen und ſich verändert zu haben ſchien, wie ſie ſich verändert?“
„Ganz recht.“
„Sie erinnern ſich, daß ich ſagte, unſre Gedanken ſeien nie fähig geweſen, dieſe Zwillingsſchweſtern zu trennen, und daß in unſerer Phantaſie das, was Pet war, auch immer die Andere war?“
„Ja ganz recht.“
„Arthur,“ ſagte Mr. Meagles ſehr niedergeſchlagen,„ich führe dieſe Phantaſie heute Abend weiter. Mir iſt heute Abend, mein lieber Freund, als ob Sie mein verſtorbenes Kind ſehr zärtlich geliebt und ſie verloren hätten, als ſie ſo geweſen, wie Pet jetzt iſt.“
„Dank Ihnen,“ murmelte Clennam,„Dank Ihnen!“ Und er drückte ihm die Hand.
„Wollen Sie nun mit hereinkommen?“ ſagte Mr. Mea⸗ gles bald darauf.
„In einem Weilchen.“


