Teil eines Werkes 
4. Th. (1856)
Entstehung
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144 Achtundzwanzigſtes Kapitel.

mand er ſagte mir das ſelbſt, als er noch heute mit mir ſprach es gibt Niemand, den er ſo ſehr liebt und dem er ſo ſehr vertraut, als Sie.

Ein Schlüſſel zu dem, was zwiſchen Vater und Tochter vorgegangen war, fiel wie ein ſchwerer Stein in den Born von Clennams Herzen und ließ ihm das Waſſer in den Au⸗ gen ſchwellen. Er ſagte heiter, aber nicht ganz ſo heiter, als er es zu ſagen verſuchte, daß es geſchehen ſollte, daß er ihr ſein feſtes Verſprechen gäbe.

Wenn ich nicht von Mama ſpreche, ſagte Pet, indem ſie in ihrem unſchuldigen Kummer gerührter und zugleich ſchöner war, als daß Clennam ſelbſt jetzt noch daran zu den⸗

ken wagen durfte weshalb er die Bäume zwiſchen ihnen und dem hinſchwindenden Lichte zählte, wie ſie langſam an Zahl abnahmenſo iſt's, weil Mama mich in dieſem

Schritte beſſer verſtehen, meinen Verluſt in anderer Weiſe empfinden und in anderer Weiſe in die Zukunft blicken wird. Aber Sie wiſſen, was für eine liebe, treue Mutter ſie iſt, und Sie werden auch ihrer eingedenk ſein, nicht wahr?

Minnie möge auf ihn bauen, ſagte Clennam, Minnie möge auf ihn bauen in Allem, was ſie wünſchte.

Und, lieber Mr. Clennam, ſagte Minnie,weil Papa und Jemand, den ich nicht zu nennen brauche, ſich einander noch nicht ganz nach ihrem Werthe ſchätzen und noch nicht völ⸗ lig verſtehen, was allmälig geſchehen wird, und weil es die Pflicht, der Stolz und die Freude meines neuen Lebens ſein wird, ſie einander näher zu bringen und zu bewirken, daß ſie