140 Achtundzwanzigſtes Kapitel.
ſo kommen wir, denke ich, auf dem beſten Wege nach der Fähre und dem Landhauſe.“
In ihrem einfachen Gartenhute und ihrem leichten Sommerkleide, ihr reiches braunes Haar in natürlichen Locken um ſich und ihre wundervollen Augen einen Augen⸗ blick mit einem Ausdruck zu den ſeinen erhebend, worin Ach⸗ tung vor ihm und Vertrauen auf ihn ſich in auffallender Weiſe mit einer Art ſchüchterner Bekümmerniß um ihn miſchten, war ſie ſo ſchön, daß es gut für ſeinen Frieden— oder ſchlimm für ſeinen Frieden, er wußte nicht recht was— war, daß er jenen heldenmüthigen Entſchluß gefaßt hatte, an den er ſo oft gedacht.
Nach einem kurzen Schweigen fragte ſie, ob er wiſſe, daß Papa an eine abermalige Tour ins Ausland gedacht hätte? Er ſagte, daß er davon reden gehört. Nach aber⸗ maligem kurzen Schweigen fügte ſie mit einigem Zögern hin⸗ zu, daß Papa die Idee aufgegeben habe.
Darauf dachte er ſogleich„ſie werden ſich heira⸗ then.“
„Mr. Clennam,“ ſagte ſie noch ſchüchterner und zögern⸗ der und indem ſie ſo leiſe ſprach, daß er ſeinen Kopf neigte, um ſie zu hören.„Ich würde Ihnen ſehr gern mein Ver⸗ trauen ſchenken, wenn Sie nur die Güte haben wollten, es anzunehmen. Ich würde es Ihnen gern ſchon längſt geſchenkt haben, weil— ich fühlte, daß Sie ſo ſehr unſer Freund wurden.“
„Wie könnte ich zu irgend einer Zeit anders als ſtolz


