Teil eines Werkes 
4. Th. (1856)
Entstehung
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1³² Siebenundzwanzigſtes Kapitel.

— erſtaunlich für uns, und ich glaube nicht zu weit zu gehen, wenn ich ſage, furchtbar für uns zu ſehen— gründet ſich auf eine Leidenſchaft, die wilder als deine, und auf eine Ge⸗ müthsart, die heftiger als deine iſt. Was könnt Ihr Beiden zuſammen ſein? Was kann davon kommen?“

„Ich bin allein hier, meine Herren,“ bemerkte Miß Wade, ohne Stimme oder Geberde zu erwidern.„Sagen Sie, was Ihnen beliebt.“

„Die Höflichkeit nöthigt mich, dieſem verleiteten Mädchen bei ihrem gegenwärtigen Schritte nachzugeben,“ ſagte Mr. Meagles,„obſchon ich ſie nicht ganz aus den Augen zu laſſen hoffe, ſelbſt bei dem großen Unrecht, welches Sie ihr vor mir anthun. Entſchuldigen Sie, wenn ich Sie in ihrer Gegen⸗ wart daran erinnere— ich muß es ſagen— daß Sie uns Allen ein Geheimniß waren, und mit Niemand von uns allen Etwas gemein hatten, als ſie unglücklicher Weiſe Ihnen in den Weg kam. Ich weiß nicht, was Sie ſind, aber Sie verber⸗ gen nicht, können nicht verbergen, was für einen finſtern Geiſt Sie in ſich tragen. Sollte es ſein, daß Sie ein Weib ſind, welches aus was immer für einer Urſache ein boshaftes Vergnügen daran findet, eine ihrer Mitſchweſtern ebenſo elend zu machen als ſie iſt(ich bin alt genug, um von ſolchen Wei⸗ bern gehört zu haben), ſo warne ich ſie vor Ihnen und ſo warne ich Sie vor ſich ſelbſt.“

„Meine Herren,“ ſagte Miß Wade ruhig,„wenn Sie fer⸗ tig ſind— Mr. Clennam, vielleicht werden Sie ihren Freund vermögen—“