Teil eines Werkes 
4. Th. (1856)
Entstehung
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Fünfundzwanzig. 133

„Nicht ohne noch eine Anſtrengung gemacht zu haben,“ ſagte Mr. Meagles hartnäckig.„Tattycoram, mein armes, liebes Mädchen, zähle bis fünfundzwanzig.“

„Stoßen Sie nicht die Hoffnung, die Gewißheit zurück, die dieſer gutherzige Mann Ihnen bietet,“ ſagte Clennam mit tiefer, gerührter Stimme.„Wenden Sie ſich den Freun⸗ den zu, die Sie nicht vergeſſen haben. Bedenken Sie ſich's noch einmal.“

„Ich will nicht! Miß Wade,“ ſagte das Mädchen, indem ihr der Buſen hoch aufſchwoll und ſie mit an die Kehle ge⸗ haltener Hand ſprach,„führen Sie mich weg.“

„Tattycoram,“ ſagte Mr. Meagles.„Noch einmal! Das Einzige in der Welt, um was ich Dich bitte, mein Kind! Zähle bis fünfundzwanzig.“

Sie hielt ſich feſt die Ohren zu, und das ſo haſtig, daß ihr ſchwarzes Haar wirr herunterſiel und wendete ihr Geſicht entſchloſſen der Wand zu. Miß Wade, welche ſie während dieſer letzten Anſprache mit jenem ſeltſamen auf⸗ merkſamen Lächeln und jener Hand, die den eigenen Buſen zurückdrückte, beobachtet hatte, womit ſie Jene in ihrem Kampfe zu Marſeille beobachtet, legte dann ihren Arm um ihre Taille, als ob ſie auf ewig von ihr Beſitz nähme.

Und es lag ein ſichtbarer Triumph in ihrem Geſichte, als ſie ſich umwendete, um ihren Beſuch zu verabſchieden.

„Da es das letzte Mal iſt, daß ich dieſe Ehre haben werde,“ ſagte ſie,„und da Sie davon geſprochen haben, Sie

wüßten nicht, was ich bin, und ebenſo vom Grunde meines Klein Dorrit. IV. 10