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Dreiundzwanzigſtes Kapitel.
ihrerſeits folgte, Zeit ließ, gegen ihren einſtigen Geliebten in einem verzweifelten Geflüſter(welches ihr ſehr wohl that) zu bemerken, daß ſie den Kelch des Lebens bis auf die Hefen geleert hätte, und ferner geheimnißvoll anzudeuten, daß der ſelige Mr. F. auf dem Boden desſelben wäre.
Wieder allein, wurde Clennam eine Beute ſeiner alten Zweifel in Bezug auf ſeine Mutter und Klein Dorrit und es gingen ihm die alten Gedanken und Verdachtsgründe durch den Sinn. Sie waren alle in ſeiner Seele und miſcchten ſich mit den Pflichten, die er maſchinenmäßig erfüllte, als plötz⸗ lich ein Schatten auf ſeinen Papieren ihn veranlaßte, nach der Urſache aufzublicken. Die Urſache war Mr. Pancks. In⸗ dem er ſeinen Hut ganz hinten auf den Ohren ſitzen hatte, als ob ſeine drathartigen Haarzinken wie Springfedern em⸗ porgeſchnellt wären und ihn zurückgeſchoben hätten, mit ſei⸗ nen pechſchwarzen Glasperlenaugen, die ſcharf fragend her⸗ umſtierten, die Finger ſeiner rechten Hand im Munde, damit er ſich die Nägel abbeißen konnte, und die Finger ſeiner lin⸗ ken Hand in Reſerve für einen zweiten Gang in die Taſche, warf Mr. Pancks durch das Glas ſeinen Schatten auf die Bücher und Papiere.
Mr. Pancks erkundigte ſich mit einer leichten, fragenden Wendung ſeines Kopfes, ob er wieder hereinkommen könne. Clennam antwortete mit einem Kopfnicken bejahend. Mr. Pancks arbeitete ſich herein, kam neben das Pult, warf Anker, indem er ſeine Arme darauf lehnte und begann die Unterhaltung mit einem Puffen und Schnauben.


