18 Dreiundzwanzigſtes Kapitel.
glänzenden Kopfes und ſeines langen, weißen Haares mit⸗ theilte, war höchſt wirkungsvoll. Dieſelbe ſchien werth, neben die edelſten Sprüche, welche die beſten der Menſchen verkün⸗ digt haben, niedergelegt zu werden. Ebenſo, als er ſich in den ihm gebotenen Stuhl ſetzend zu Clennam ſagte:„Und ſie ſind in einem neuen Geſchäfte, Mr. Clennam? Ich wün⸗ ſche Ihnen Glück, Sir, ich wünſche Ihnen Glück!“ ſchien er Wunder des Wohlwollens gethan zu haben. „Mrs. Finching hat mir ſoeben geſagt, Sir,“ ſagte Arthur, nachdem er gedankt, während die Wittwe des ſeligen Mr. F. mit einer Geberde gegen ſeinen Gebrauch dieſes reſpektabeln Namens Verwahrung einlegte,„daß ſie gelegentlich die junge Nätherin zu beſchäftigen hofft, welche Sie meiner Mutter empfohlen haben. Dafür habe ich ihr eben gedankt.“ Der Patriarch drehte ſeinen Kopf ſchwerfällig nach Pancks um, dieſer Gehülfe ſteckte das Notizbuch ein, in das er ſich verſenkt hatte, und nahm ihn in's Schlepptau. 2 „Sie haben ſie ja gar nicht empfohlen,“ ſagte Pancks,„wie konnten Sie auch? Sie wußten ja gar nichts von ihr. Der Name wurde gegen Sie erwähnt, und Sie ließen ihn weiter gehen. Das iſt's, was Sie thaten.“ „Nun!“ ſagte Clennam.„Da ſie jede Empfehlung recht⸗ fertigt, ſo iſt es ziemlich dasſelbe.“ „Sie freuen ſich, daß ſie gut anſchlägt,“ ſagte Pancks, „aber es würde nicht Ihre Schuld geweſen ſein, wenn ſie ſchlecht angeſchlagen hätte. Die Ehre kommt Ihnen nicht zu,


