142 Einundzwanzigſtes Kapitel.
hätte, es nicht, er wolle nicht ſagen, ſich ſelbſt, wol aber der Geſellſchaft ſchuldig wäre, ſich in den Beſitz eines ſolchen Einfluſſes zu ſetzen und ihn, er wolle nicht ſagen zu Gunſten ſeiner ſelbſt oder ſeiner Partei, wol aber zu Gunſten der Geſellſchaft auszuüben.
Mr. Merdle ſprach ſeine völlige Hingebung an dieſen Gegenſtand ſeiner ſteten Rückſichtnahme aus, und der advoca⸗ toriſche Magnat trug ſein gewinnendes Augenglas die große Treppe hinauf. Dann kam der biſchöfliche Magnat abſichts⸗ los in der Richtung des Schenktiſches herangeglitten.
Sicherlich könnten die Güter dieſer Welt, bemerkte der Biſchof ganz zufällig, kaum in beſſere Kanäle gelenkt werden, als wenn ſie ſich unter der magiſchen Berührung der Klugen und Weiſen ſammelten, die, indem ſie den rechten Werth von Reichthümern kännten(der Biſchof verſuchte hier die Miene anzunehmen, als ob er ſelbſt eher arm als reich wäre) ſich der Wichtigkeit bewußt wären, welche ſie, verſtändig verwaltet und gerecht vertheilt, für die Wohlfahrt unſrer Brüder im Allgemeinen hätten.
Mr. Merdle ſprach mit Demuth die Ueberzeugung aus, daß der Herr Biſchof nicht ihn meinen könne, und ſprach da⸗ mit nicht in Uebereinſtimmung ſeine hohe Befriedigung über die gute Meinung des Herrn Biſchofs aus.
Der biſchöfliche Magnat trug dann— indem er munter mit ſeinem wohlgebildeten rechten Beine einen Schritt vor⸗ trat, als wollte er ſagen:„Kümmere Dich nicht um den Prie⸗


