Mr. Merdle's Uebel. 139
men. Mr. Merdle ſaß ſchweigend da und ſah das Tafeltuch an. Bisweilen redete ein Magnat ihn an, um den Strom ſeiner eignen beſondern Unterhaltung auf ihn zu lenken; allein Mr. Merdle ſchenkte demſelben nicht viel Aufmerkſamkeit oder that nicht mehr, als daß er ſich von ſeinen Berechnungen losriß und den Wein weiter gehen ließ.
Als ſie ſich erhoben, hatten ſo viele von den Magnaten etwas nur ſie Betreffendes zu Mr. Merdle zu ſagen, daß er am Schenktiſche kleine Audienzen gab und ſie, als ſie zur Thür hinaus gingen, zurückhielt.
Der Magnat aus der Schatzkammer ſprach die Hoffnung aus, daß er es wagen dürfte, einem von Englands berühm⸗ ten Kapitaliſten und Kaufmannsfürſten(er hatte dieſe ur⸗ ſprüngliche Redensart ein paar Mal im Hauſe gebraucht und ſie war ihm geläufig geworden) zu einem neuen Erfolge Glück zu wünſchen. Die Triumphe ſolcher Männer auszudehnen, hieße die Triumphe und Hülfsquellen der Nation ausdehnen, und es würde ihm, dem Magnaten von der Schatzkammer— wie er Mr. Merdle zu verſtehen gab— bei der Sache pa⸗ triotiſch zu Muthe.
„Ich danke Ihnen, Mylord,“ ſagte Mr. Merdle,„ich danke Ihnen. Ich nehme Ihre Glückwünſche mit Stolz an und freue mich, daß Sie die Sache billigen.“
„Je nun, ich billige ſie nicht ohne Vorbehalt, mein lieber Mr. Merdle. Weil,“ der lächelnde Schatzkammer⸗Magnat
drehte ihn am Arme nach dem Schenktiſche und ſprach ſcher⸗


