Teil eines Werkes 
3. Th. (1856)
Entstehung
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134 Einundzwanzigſtes Kapitel.

gehen aufgelegt; aber trotzdem cultivirte er ſie ſtets, be⸗ wegte ſich ſtets in ihr und gab mit der größten Freigebigkeit Geld für ſie aus.

Mrs. Merdle's erſter Gemahl war ein Oberſt geweſen, unter deſſen Auſpicien der Buſen ſich in einen Wettſtreit mit den Schneemaſſen Nordamerika's eingelaſſen hatte, wo⸗ bei er im Punkte der Weiße nur wenig, im Punkte der Kälte gar nicht nachgeſtanden hatte. Der Sohn des Ober⸗ ſten war Mrs. Merdle's einziges Kind. Er war ein Menſch mit ewig kicherndem Geſichte, hochſchultrig und im Allge⸗ meinen von einem Aeußern, als ob er nicht ſo ſehr ein jun⸗ ger Mann, als ein aufgeſchoſſener Junge wäre. Er hatte ſo wenig Zeichen von Verſtand gezeigt, daß unter ſeinen Bekannten der Scherz herumging, ihm ſei bei einem ge⸗ waltigen Froſt, der zu St. Johns in Neubraunſchweig zur Zeit ſeiner Geburt daſelbſt geherrſcht habe, das Gehirn er⸗ froren und bis dieſe Stunde noch nicht wieder aufgethaut. Ein anderer Witz behauptete von ihm, er ſei in ſeinen Kin⸗ derjahren in Folge der Nachläſſigkeit ſeiner Wärterin aus einem hohen Fenſter auf den Kopfgefallen, welchen urtheils⸗ fähige Zeugen zerbrechen gehört hätten. Es iſt wahrſchein⸗ lich, daß dieſe beiden Behauptungen ſpäteren Urſprungs wa⸗ ren; der junge Herr nämlich(deſſen ausdrucksvoller Name Sparkler war) hatte die Monomanie, daß er allerlei jungen. Damen, die Niemand für wünſchenswerth hielt, die Heirath anbot und von jeder der jungen Damen, denen er nach⸗ einander einen Heirathsantrag machte, bemerkte, daß ſie