Mr. Merdle's Uebel. 135
„ein verteufelt hübſches Mädel— dazu von guter Erziehung — und ohne verdammten Unſinn um ſich“ wäre.
Ein Stiefſohn mit dieſen beſchränkten Eigenſchaften würde für andere Leute eine Laſt geweſen ſein. Aber Merdle wollte keinen Stiefſohn für ſich, er wollte einen Stiefſohn für die Geſellſchaft haben. Mr. Sparkler hatte bei der Garde geſtanden, und da er die Gewohnheit hatte, alle Wettrennen, alle Müſſiggängerelubs und alle Geſellſchaften zu beſuchen und wohlbekannt war, ſo war die Geſellſchaft mit ſeinem Stiefſohn zufrieden. Zu dieſem glücklichen Er⸗ gebniß würde Mr. Merdle in befriedigender Weiſe gekom⸗ men zu ſein geglaubt haben, auch wenn Mr. Sparkler ein noch koſtſpieligerer Artikel geweſen wäre. Und er hatte Mr. Sparkler auch, wie die Sache ſtand, durchaus um keinen billigen Preis für die Geſellſchaft.
Es wurde in der Wohnung in Harley Street ein Mit⸗ tagseſſen gegeben, während Klein Dorrit in der Stube ihres Vaters neue Hemden nähte, und es gab dort Magna⸗ ten vom Hofe und Magnaten von der City, Magnaten vom Unterhauſe und Magnaten vom Oberhauſe, Magnaten von der Richterbank und Magnaten vom Advocatenſtande, Ma⸗ gnaten vom Biſchofsſtuhle, Magnaten aus dem Schatzamte, Magnaten von der reitenden Leibgarde, Admiralitätsma⸗ gnaten— alle die Magnaten, die uns gehen machen und uns bisweilen ein Bein ſtellen.
„Da höre ich,“ ſagte der biſchöfliche Magnat zu dem von der Reitergarde,„daß Mr. Merdle wieder einen unge⸗


