Teil eines Werkes 
3. Th. (1856)
Entstehung
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16 Fünfzehntes Kapitel.

ich aus ihrer Stube in unſre ging des Nachts— ein Ra⸗ ſcheln und eine Art zitternde Berührung hinter mir.“

„Affery, mein Weiblein,“ ſagte Mr. Flintwinch grimmig, nachdem er ſeine Naſe den Lippen dieſer Dame genähert, um zu unterſuchen, ob ſie nach geiſtigen Getränken röche,„wenn Du nicht hübſch flink Thee machſt, altes Weibsbild, ſo wirſt Du ein Raſcheln und eine Berührung ſpüren, daß Du bis ans andre Ende der Küche fliegſt.“

Dieſe Vorausſagung ſpornte Mrs. Flintwinch an, ſich zu ſputen und nach Mrs. Clennams Stube hinauf zu eilen. Aber trotz alledem begann ſie jetzt die feſte Ueberzeugung zu hegen, daß es in dem düſtern Hauſe nicht ganz mit rechten Dingen zugehe. Fortan war ſie nie ruhig darin, ſobald das Tageslicht verſchwunden war, und ging im Dunkeln nie die Treppe hinauf oder hinab, ohne ſich ihre Schürze über den Kopf zu ziehen, damit ſie nicht etwas ſähe.

Mit dieſer Geſpenſterfurcht und ihren ſonderbaren Träu⸗ men verfiel Mrs. Flintwinch dieſen Abend in einen Gemüths⸗ zuſtand, in dem ſie ſich von Spukgeſtalten umgeben glaubte, und es wird vielleicht lange währen, bevor die gegenwärtige Erzählung eine Spur der Beſſerung darin entdeckt. In der Wüſtheit und Undeutlichkeit aller ihrer neuen Erfahrungen und Beobachtungen begann ſie, da Alles um ſie ihr ein Ge⸗ heimniß war, gegen Andere ein Geheimniß zu ſein und war für jedermann ebenſo ſchwer genügend zu begreifen, als ſie ſelbſt das Haus und Alles in ihm ſchwer zu begreifen vermochte. Sie war mit den Vorbereitungen zu Mrs. Clennams