Mrs. Flintwinch hat wieder einen Traum. 3
lich in die Luft hinwegglitt, als ob ſie ſich zu einer Hexen⸗ fahrt davon gemacht hätte. Dann pflegte das einſame Licht durch keinen Wechſel geſtört zu brennen, bis es kurz vor der Morgendämmerung bleich brannte und zuletzt unter dem Hauche der Miſtreß Affery erſtarb, wenn ihr Schatten aus der Zaubergegend des Schlafes zu ihm herabſtieg.
Seltſam, wenn das kleine Feuer im Krankenzimmer ei⸗ gentlich ein Signalfeuerwäre, beſtimmt, jemand herbeizuru⸗ fen, und zwar den unwahrſcheinlichſten Jemand von der Welt, ihn herbeizurufen nach der Stelle, wohin er kommen muß. Seltſam, wenn das kleine Licht im Krankenzimmer eigentlich ein Wächterlicht wäre und an dieſer Stelle jede Nacht brennte, bis ein vorhergeſehenes Ereigniß zu erſpähen wäre. Welche von der ungeheuren Menge von Reiſenden, die unter der Sonne und den Sternen die ſtaubigen Höhen emporklimmen, ſich mühſelig über die langweiligen Ebenen hinarbeiten, zu Lande reiſen und zur See reiſen, ſo ſonder⸗ bar kommen und gehen, um ſich zu begegnen und in Wech⸗ ſelwirkung an einander zu handeln, welche von der Schaar mögen wol, ohne das Ziel ihrer Reiſe zu ahnen, mit Ge⸗ wißheit hierher wandern?
Die Zeit wird es uns zeigen. Der Ehrenpoſten und der Schandpfahl, die Stellung des Generals und des Trom⸗ melſchlägers, die Statue eines Peers in der Weſtminſter⸗ abtei und die Hängematte eines Matroſen im Buſen der Tiefe, die Biſchofsmütze und das Armenhaus, der Wollſack und der Galgen, der Thron und die Guillotine— die Rei⸗
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