Teil eines Werkes 
2. Th. (1856)
Entstehung
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Klein Dorrits Abendgeſellſchaft. 153

Maggy lachte und ſchnarchte gleich darauf. In den Augen und Ohren Klein Dorrits waren die plumpe Geſtalt und der rauhe Ton ſo angenehm als ſie ſein konnten. Ein glühendes Gefühl des Stolzes auf ihr großes Kind überzog ihr Angeſicht, als es wieder den Augen des ernſten braunen Herrn begegnete. Sie fragte ſich, was er denken möge, als er auf Maggy und ſie blickte. Sie dachte, was für ein guter Vater er ſein würde. Wie er mit einem ſolchen Blicke ſeine Tochter berathen und aufmuntern würde.

Was ich Ihnen erzählen wollte, Sir, ſagte Klein Dorrit,iſt, daß mein Bruder frei iſt.

Arthur freute ſich herzlich, das zu hören, und hoffte, er würde ſich nun gut aufführen.

Und was ich Ihnen ſagen wollte, Sir, ſagte Klein Dorrit, indem ſie an ihrem ganzen kleinen Körper und mit ihrer Stimme zitterte,iſt, daß ich nicht wiſſen ſoll, weſſen Großmuth ihn befreit hat nie fragen ſoll und es nie erfahren ſoll und dieſem Herrn nie den Dank ausſprechen ſoll, den mein ganzes Herz fühlt.

Er würde wahrſcheinlich keines Dankes bedürfen, ſagte Clennam. Sehr wahrſcheinlich würde er ſelbſt dankbar(und mit Grund dankbar) dafür ſein, daß er die Mittel und die Gelegenheit gehabt habe, ihr einen kleinen Dienſt zu er⸗ weiſen, die einen großen ſo wohl verdiente.

Und was ich ſagen wollte, Sir, ſagte Klein Dorrit, die mehr und mehr zitterte,iſt, daß ich ihm, wofern ich ihn kennte undich könnte ihn kennen ſagen würde, wie er

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